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🇪🇺September 10, 2026

Europäische Rechtspopulisten distanzieren sich von der AfD

Trotz des Wahlerfolgs der AfD in Deutschland halten führende Rechtspopulisten wie Meloni, Le Pen und Farage Abstand zur Partei. Der Grund liegt in drei spezifischen AfD-Positionen, die nach Angaben von Berichten die "roten Linien" dieser Politiker überschreiten.

Die Alternative für Deutschland präsentiert sich als Teil eines gesamteuropäischen Rechtsrucks und sieht Verbündete in anderen populistischen Bewegungen des Kontinents. Jedoch zeigen sich ausgerechnet die erfolgreichsten und etabliertesten Rechtspopulisten Europas – darunter die italienische Premierministerin Giorgia Meloni, die französische Politikerin Marine Le Pen und der britische Politiker Nigel Farage – unwillig, den Erfolg der AfD zu unterstützen oder zu würdigen.

Diese Distanzierung fällt umso auffälliger aus, als die AfD mit beachtlichen Wahlergebnissen aufwarten kann. Den verfügbaren Informationen zufolge liegt die Ablehnung durch diese Politiker an drei spezifischen Positionen der AfD, die als fundamental inkompatibel mit ihren eigenen politischen Grenzen betrachtet werden. Welche konkreten Punkte diese "roten Linien" darstellen, deutet darauf hin, dass es ideologische oder programmatische Unterschiede gibt, die über das typische Spektrum europäischer Rechtspolitik hinausgehen.

Die Situation verdeutlicht, dass das europäische Rechtsspektrum trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten fragmentiert bleibt. Während Meloni in Italien und Le Pen in Frankreich ihre Parteien in etablierte politische Strukturen integriert haben, wird die AfD von diesen etablierteren Akteuren als zu radikal oder problematisch wahrgenommen. Dies suggeriert, dass Grenzen innerhalb populistischer Bewegungen bestehen und dass nicht alle rechtsgerichteten Parteien als kompatible Partner betrachtet werden – ein wichtiger Indikator für die politische Fragmentierung in Europa.

Source: Handelsblatt Online Top-Themen

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