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🇪🇺September 17, 2026

Große Konzerne fordern verstärkte Entwicklungszusammenarbeit

Führende deutsche Unternehmen wie Bayer, Condor und DHL haben der Bundesregierung in einem Schreiben empfohlen, die Entwicklungszusammenarbeit auszubauen statt sich abzuschotten. Das Schreiben liegt dem Handelsblatt exklusiv vor und kritisiert eine isolationistische Wirtschaftspolitik als schwächend für Deutschland.

Mehrere bedeutende deutsche Konzerne haben sich öffentlich für eine verstärkte Entwicklungszusammenarbeit ausgesprochen. Nach Angaben des Handelsblatts liegen der Redaktion exklusiv Briefe von Unternehmen wie Bayer, Condor und DHL vor, die sich an eine Ministerin richten. Die Unternehmen argumentieren darin, dass Abschottungspolitik Deutschland wirtschaftlich schwäche. Statt protektionistischer Maßnahmen plädieren die Firmen für neue Partnerschaften und eine offenere Außenpolitik, die sich auf globale Zusammenarbeit konzentriert.

Dieser Appell der Wirtschaft reflects ein grundsätzliches Spannungsfeld zwischen protektionistischen Tendenzen und globalisierten Geschäftsmodellen großer Konzerne. Besonders Unternehmen mit internationalen Lieferketten und Exportorientierung hängen von stabilen, kooperativen Beziehungen zu Schwellenländern und Entwicklungsnationen ab. Entwicklungszusammenarbeit schafft langfristig neue Märkte, verbessert Infrastruktur und Stabilität in Partnerländern und kann damit indirekt Geschäftschancen für deutsche Exporteure eröffnen. Der Druck von Großkonzernen auf die Regierungspolitik signalisiert, dass bedeutende Teile der deutschen Wirtschaft eine kooperativere Ausrichtung fordern, die über kurzfristige Protektionismus hinausgeht und auf nachhaltige globale Partnerschaften setzt.

Source: Handelsblatt Online Top-Themen

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