Fed-Befragung: US-Inflation bleibt bis 2029 erhöht
Die US-Notenbank hat trotz Widerstands von Präsident Trump die Zinsen erhöht, wobei eine Fed-Befragung darauf hindeutet, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Den Angaben zufolge wird die US-Inflation bis 2029 über dem Zielwert der Notenbank verbleiben.
Die US-Notenbank hat ihre Geldpolitik gestrafft und die Zinssätze erhöht, obwohl Präsident Donald Trump gegen diese Maßnahme Einspruch erhoben hat. Nach Berichten einer Fed-Befragung zeigt sich, dass die aktuellen Zinsniveaus möglicherweise noch nicht ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Umfrage deutet darauf hin, dass die Notenbank mit anhaltend hohen Inflationsraten rechnet, die sich bis ins Jahr 2029 fortsetzen könnten.
Diese Entwicklung hat erhebliche Implikationen für Finanzmarktteilnehmer weltweit. Wenn die Fed tatsächlich mit mehrjährig erhöhten Inflationsraten und möglicherweise weiteren Zinserhöhungen rechnet, würde dies den Druck auf risikobehaftete Vermögenswerte verstärken und den US-Dollar weiter stützen. Für europäische Anleger und Unternehmen könnte eine prolongierte Phase höherer US-Zinssätze die Finanzierungskosten erhöhen und das relative Rendite-Gefälle zu europäischen Anleihen verstärken. Dies könnte zu Kapitalflüssen in Richtung USA führen und damit den Wechselkurs sowie die Attraktivität europäischer Aktien beeinflussen. Auch die Risikobereitschaft an den Märkten könnte gedämpft werden, wenn eine länger anhaltende restriktive Geldpolitik erwartet wird.
Source: Handelsblatt Online Top-Themen
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